Psychologisches Fachwissen in den Medien
In diesem Pressebereich finden Sie ausgewählte Medienbeiträge, Interviews und Fachtexte, in denen ich als klinische Psychologin über psychische Gesundheit, innere Belastungen und persönliche Entwicklungsprozesse spreche.
Viele Menschen erleben ähnliche Herausforderungen, finden jedoch oft schwer Worte dafür. Die hier gesammelten Beiträge sollen Orientierung geben, entlasten und zeigen, dass Sie mit Ihren Themen nicht allein sind. Gleichzeitig erhalten Sie einen Einblick in meine therapeutische Haltung und die Art, wie ich Menschen in Veränderungsprozessen begleite.
Vielleicht entsteht beim Lesen ein erstes Gefühl dafür, ob meine Arbeitsweise für Sie passend sein könnte.
BDAE (Bund der Auslandserwerbstätigen) Webmagazin | 13. Juli 2026
Wenn die Fremde den Schlaf raubt: Schlafstörungen als Burnout-Falle im Ausland
Der BDAE ist das führende Experten-Netzwerk für Fach- und Führungskräfte, die im Ausland leben und arbeiten (Expatriates). Für das renommierte Webmagazin des Verbandes habe ich einen umfassenden Experten-Beitrag verfasst.
Darin beleuchte ich, warum ein neues Land oder das nächste Karrierelevel im Ausland oft ungesehenen psychischen Druck mit sich bringen. Der Verlust des gewohnten sozialen Netzes versetzt das Nervensystem in einen dauerhaften Alarmzustand – chronische Schlafstörungen sind dabei das häufigste Frühwarnsignal für ein drohendes Expat-Burnout. Ich zeige auf drei wesentlichen Ebenen, wie Betroffene diesen Teufelskreis durchbrechen und ihre psychische Gesundheit im globalen Arbeitsumfeld schützen können.
Zentraler Aspekt meines Artikels
„In der Heimat funktioniert unser soziales Umfeld wie ein unsichtbarer Stoßdämpfer für die Psyche. Im Ausland fehlt dieses organisch gewachsene Netz in der Anfangszeit komplett – und der Körper interpretiert das biologisch als Isolation.“
Erfahren Sie im vollständigen Artikel, warum die Fremde vielen Expatriates sprichwörtlich den Schlaf raubt, wie chronische Überlastung im Ausland in die Burnout-Falle führt und mit welchen praxiserprobten Strategien Fach- und Führungskräfte ihr Nervensystem wieder dauerhaft regulieren können.
→ Zum vollständigen Fachartikel beim BDAE weiterlesen
DER STANDARD | 13. Juli 2026
Urlaubszeit als Beziehungs-Belastungsprobe: Wenn die freie Zeit Konflikte schürt
Der abrupte Wechsel vom durchgetakteten Business-Alltag zur plötzlichen 24/7-Zweisamkeit im Sommerurlaub führt bei vielen Paaren zu unvorhergesehenen Krisen. Für diesen Artikel im STANDARD wurde ich als Expertin und klinische Psychologin interviewt. Im Beitrag analysiere ich die psychologischen Mechanismen hinter der klassischen „Urlaubsfalle“ und erkläre, warum unterdrückte Themen im Liegestuhl hochkochen. Zudem zeige ich konkrete Strategien auf, wie Paare die Balance zwischen Nähe und Distanz gesund gestalten und Beziehungskrisen zwischen Buffet und Strandmatte umschiffen können.
Kernaussage aus dem Experten-Interview
„Der Wechsel von Business-Strukturen zu absoluter Nähe ist ein Schock für das Nervensystem. Im Urlaub fällt die Ablenkung weg – und genau dann fordert Unausgesprochenes seinen Raum.“
Erfahren Sie im vollständigen Artikel, wie die plötzliche 24/7-Zweisamkeit zur emotionalen Belastungsprobe wird, warum Ablenkung im Urlaub fehlschlägt und mit welchen Schritten Paare eine gesunde Balance im Sommerurlaub retten.
DER STANDARD | 2. Juli 2026
Wie kann man bei Hitze auch emotional einen kühlen Kopf bewahren?
Wenn die Temperaturen steigen, gerät nicht nur der Körper, sondern auch das menschliche Nervensystem unter Dauerstress. In diesem Beitrag für den STANDARD beleuchte ich die psychischen Folgen von Hitzewellen – von sinkender Impulskontrolle bis hin zur Verstärkung bestehender innerer Unruhe. Ich erkläre die biologischen Ursachen dieser emotionalen Dünnhäutigkeit und zeige vier einfache, verhaltenstherapeutische Wege auf, wie wir unsere Psyche an heißen Tagen wirksam entlasten können.
Ein Kernsatz aus dem Beitrag
„Wir dürfen nicht vergessen, dass der Körper bei extremer Hitze permanent damit beschäftigt ist, die Thermoregulation aufrechtzuerhalten. Diese biologische Stressreaktion spiegelt sich eins zu eins in unserer Psyche wider. Wir befinden uns in einer dauerhaften, oft unbewussten Alarmbereitschaft.“
Erfahren Sie im vollständigen Artikel, wie Hitze unsere psychische Frustrationstoleranz beeinflusst, warum Schlafmangel in Tropennächten wie ein emotionaler Katalysator wirkt und mit welchen vier konkreten Übungen Sie Ihr Nervensystem sprichwörtlich abkühlen können.
→ Zum vollständigen Artikel auf derStandard.at
DIE PRESSE | 31. Mai 2026
Lebensfreundinnen: Wie sich Frauenfreundschaften im Laufe des Lebens verändern
Für diesen Artikel in DIE PRESSE (erschienen in der Print-Ausgabe und online im Abo) wurde ich als Expertin und klinische Psychologin interviewt. Der Beitrag lässt Freundinnen in unterschiedlichen Lebensphasen zu Wort kommen und beleuchtet, wie sich unsere engsten sozialen Bande im Laufe der Jahre wandeln. Im Interview erkläre ich die psychologischen Mechanismen hinter diesen lebenslangen Verbindungen.
Ein Kernsatz aus meinem Interview
"Unabhängig vom Geschlecht ist es ungemein wertvoll, früh auf das Freundschaftskonto eingezahlt zu haben. In der Jugend zahlt man ein, in der Mitte des Lebens lebt man von den Zinsen und im Alter braucht man das Konto am dringendsten."
Erfahren Sie im vollständigen Artikel, wie sich die Dynamiken von Freundschaften verändern, warum bewusste Beziehungsarbeit in jeder Lebensphase essenziell ist und wie tiefe Bindungen unsere psychische Gesundheit bis ins hohe Alter stabilisieren.
DER STANDARD | 07. Mai 2026
Nähe ohne Sicherheit? Was Situationships mit unserem Gehirn machen
Für diesen Artikel im STANDARD wurde ich als Expertin zum Thema „Situationships“ interviewt. Darin erkläre ich, warum das moderne „Vielleicht“ in Beziehungen keine Freiheit ist, sondern unser Nervensystem in einen dauerhaften Alarmzustand versetzt.
Ich zeige im Interview auf, wie die neurologischen Prozesse hinter der Ungewissheit funktionieren und warum es uns so schwerfällt, uns aus diesen Dynamiken zu lösen.
Ein Kernsatz aus meinem Interview
"Jedes Mal, wenn ein Bedürfnis unterdrückt wird, signalisiert man sich selbst: Meine Gefühle sind es nicht wert, gehört zu werden. Man darf die eigene Sehnsucht nach Sicherheit nicht als Schwäche verstehen. Sie ist ein gesundes biologisches Signal."
Erfahren Sie im vollständigen Artikel, wie man die biochemische Sucht nach emotionalen „Kicks“ erkennt und den Weg zurück zu echter Selbstwirksamkeit und psychischer Gesundheit findet.
→ Zum vollständigen Artikel auf derStandard.at (Abo-Inhalt)
DER STANDARD | 06. Jänner 2026
Fünf psychologische Strategien, um mit dem Rauchen aufzuhören
In diesem Experten-Interview im STANDARD erläutere ich, warum ein erfolgreicher Rauchstopp weit über die reine Willenskraft hinausgeht. Ich begleite Leserinnen und Leser durch die mentalen Aspekte der Entwöhnung und zeige auf, warum wir neben dem körperlichen Entzug vor allem eine psychologische Strategie brauchen, um alte Automatismen dauerhaft zu durchbrechen.
Ein zentraler Aspekt meiner Arbeit in diesem Bereich
"Wer dauerhaft aufhören will, muss auch mental umsteigen. Jedes überstandene Craving stärkt die Selbstwirksamkeit und macht das nächste einfacher bewältigbar. Ein Ausrutscher bedeutet nicht, dass alles verloren ist – wichtig ist der konstruktive Umgang damit."
Ich stelle im Artikel fünf konkrete Strategien vor – von der Entwicklung einer klaren Vision bis hin zum konkreten Notfallplan für Akutmomente –, die dabei helfen, das Nervensystem zu beruhigen und den Weg in ein rauchfreies Leben nachhaltig zu festigen.
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DER STANDARD | 24. Dezember 2025
Wenn Weihnachten zur familiären Belastungsprobe wird
Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde ich vom STANDARD interviewt, um über die oft unterschätzten psychologischen Herausforderungen der Feiertage zu sprechen. Ich erkläre in diesem Beitrag, warum alte Familiendynamiken gerade unter dem Christbaum so leicht reaktiviert werden und wie man sich mental davor schützt, wieder in die Rollen der Kindheit zurückzufallen.
In diesem Interview betone ich die Wichtigkeit der Abgrenzung
"Familiäre Beziehungen sind oft wie Baustellen – zu Weihnachten bröckelt die Fassade und alte Risse werden sichtbar. Man darf sich innerlich klar machen: Ich bin nicht mehr das kleine Kind, sondern eine erwachsene Person, die Grenzen setzen darf. Die Erwartungen anderer haben nichts mit dem eigenen Wert zu tun."
Ich zeige im Artikel auf, wie man mit übergriffigen Fragen umgeht, Verantwortung dort lässt, wo sie hingehört, und warum Selbstfürsorge gerade dann essenziell ist, wenn die familiären Erwartungen am höchsten sind.
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DER STANDARD | 16. Dezember 2025
Wie man Menschen mit Depressionen unterstützen kann – und was nicht hilft
In diesem Interview im STANDARD spreche ich über die enorme Herausforderung, die depressive Erkrankungen für Partnerschaften und das soziale Umfeld darstellen. Ich erkläre, wie Angehörige eine Balance zwischen hilfreicher Unterstützung und notwendiger Selbstfürsorge finden können, ohne dabei selbst auszubrennen.
Besonders wichtig ist mir in der Begleitung von Angehörigen
"Depression ist kein 'Ich will nicht' der Betroffenen, sondern ein 'Ich kann nicht'. Hilfe bedeutet hier eine wohlwollende Beharrlichkeit: Da zu sein, ohne den Druck zu erhöhen. Gleichzeitig sind eigene Freiräume für Angehörige kein Egoismus, sondern eine Notwendigkeit – denn nur wer selbst Kraft tankt, kann anderen langfristig zur Seite stehen."
Ich beschreibe im Artikel, warum Kommunikation auch in Phasen des Rückzugs essenziell ist und wie behutsame Impulse helfen können, den Kontakt zur Welt aufrechtzuerhalten, ohne die Betroffenen zu überfordern.
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