Psychologisches Fachwissen in den Medien
In diesem Pressebereich finden Sie ausgewählte Medienbeiträge, Interviews und Fachtexte, in denen ich als klinische Psychologin über psychische Gesundheit, innere Belastungen und persönliche Entwicklungsprozesse spreche.
Viele Menschen erleben ähnliche Herausforderungen, finden jedoch oft schwer Worte dafür. Die hier gesammelten Beiträge sollen Orientierung geben, entlasten und zeigen, dass Sie mit Ihren Themen nicht allein sind. Gleichzeitig erhalten Sie einen Einblick in meine therapeutische Haltung und die Art, wie ich Menschen in Veränderungsprozessen begleite.
Vielleicht entsteht beim Lesen ein erstes Gefühl dafür, ob meine Arbeitsweise für Sie passend sein könnte.
DER STANDARD | 07. Mai 2026
Nähe ohne Sicherheit? Was Situationships mit unserem Gehirn machen
Für diesen Artikel im STANDARD wurde ich als Expertin zum Thema „Situationships“ interviewt. Darin erkläre ich, warum das moderne „Vielleicht“ in Beziehungen keine Freiheit ist, sondern unser Nervensystem in einen dauerhaften Alarmzustand versetzt.
Ich zeige im Interview auf, wie die neurologischen Prozesse hinter der Ungewissheit funktionieren und warum es uns so schwerfällt, uns aus diesen Dynamiken zu lösen.
Ein Kernsatz aus meinem Interview:
"Jedes Mal, wenn ein Bedürfnis unterdrückt wird, signalisiert man sich selbst: Meine Gefühle sind es nicht wert, gehört zu werden. Man darf die eigene Sehnsucht nach Sicherheit nicht als Schwäche verstehen. Sie ist ein gesundes biologisches Signal."
Erfahren Sie im vollständigen Artikel, wie man die biochemische Sucht nach emotionalen „Kicks“ erkennt und den Weg zurück zu echter Selbstwirksamkeit und psychischer Gesundheit findet.
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DER STANDARD | 06. Jänner 2026
Fünf psychologische Strategien, um mit dem Rauchen aufzuhören
In diesem Experten-Interview im STANDARD erläutere ich, warum ein erfolgreicher Rauchstopp weit über die reine Willenskraft hinausgeht. Ich begleite Leserinnen und Leser durch die mentalen Aspekte der Entwöhnung und zeige auf, warum wir neben dem körperlichen Entzug vor allem eine psychologische Strategie brauchen, um alte Automatismen dauerhaft zu durchbrechen.
Ein zentraler Aspekt meiner Arbeit in diesem Bereich:
"Wer dauerhaft aufhören will, muss auch mental umsteigen. Jedes überstandene Craving stärkt die Selbstwirksamkeit und macht das nächste einfacher bewältigbar. Ein Ausrutscher bedeutet nicht, dass alles verloren ist – wichtig ist der konstruktive Umgang damit."
Ich stelle im Artikel fünf konkrete Strategien vor – von der Entwicklung einer klaren Vision bis hin zum konkreten Notfallplan für Akutmomente –, die dabei helfen, das Nervensystem zu beruhigen und den Weg in ein rauchfreies Leben nachhaltig zu festigen.
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DER STANDARD | 24. Dezember 2025
Wenn Weihnachten zur familiären Belastungsprobe wird
Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde ich vom STANDARD interviewt, um über die oft unterschätzten psychologischen Herausforderungen der Feiertage zu sprechen. Ich erkläre in diesem Beitrag, warum alte Familiendynamiken gerade unter dem Christbaum so leicht reaktiviert werden und wie man sich mental davor schützt, wieder in die Rollen der Kindheit zurückzufallen.
In diesem Interview betone ich die Wichtigkeit der Abgrenzung:
"Familiäre Beziehungen sind oft wie Baustellen – zu Weihnachten bröckelt die Fassade und alte Risse werden sichtbar. Man darf sich innerlich klar machen: Ich bin nicht mehr das kleine Kind, sondern eine erwachsene Person, die Grenzen setzen darf. Die Erwartungen anderer haben nichts mit dem eigenen Wert zu tun."
Ich zeige im Artikel auf, wie man mit übergriffigen Fragen umgeht, Verantwortung dort lässt, wo sie hingehört, und warum Selbstfürsorge gerade dann essenziell ist, wenn die familiären Erwartungen am höchsten sind.
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DER STANDARD | 16. Dezember 2025
Wie man Menschen mit Depressionen unterstützen kann – und was nicht hilft
In diesem Interview im STANDARD spreche ich über die enorme Herausforderung, die depressive Erkrankungen für Partnerschaften und das soziale Umfeld darstellen. Ich erkläre, wie Angehörige eine Balance zwischen hilfreicher Unterstützung und notwendiger Selbstfürsorge finden können, ohne dabei selbst auszubrennen.
Besonders wichtig ist mir in der Begleitung von Angehörigen:
"Depression ist kein 'Ich will nicht' der Betroffenen, sondern ein 'Ich kann nicht'. Hilfe bedeutet hier eine wohlwollende Beharrlichkeit: Da zu sein, ohne den Druck zu erhöhen. Gleichzeitig sind eigene Freiräume für Angehörige kein Egoismus, sondern eine Notwendigkeit – denn nur wer selbst Kraft tankt, kann anderen langfristig zur Seite stehen."
Ich beschreibe im Artikel, warum Kommunikation auch in Phasen des Rückzugs essenziell ist und wie behutsame Impulse helfen können, den Kontakt zur Welt aufrechtzuerhalten, ohne die Betroffenen zu überfordern.
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